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Engel

Es ist Weihnachtszeit und damit wieder Hochkonjunktur für Engel. Sie dienen als Dekoration in allen Formen und Farben.

 

Verschiedenste Künstler lassen sich in ihren Meisterwerken inspirieren. Da ist z.B. die großartige 19. Kantate von J. S. Bach, die sich

mit Erzengel Michael befasst. Oder aber die beiden Putten von Raffael, die im Dresdner Museum auf dem Gemälde der

‚Sixtinischen Madonna‘ zu sehen sind. Sie gehören inzwischen zu den am meisten verwendeten Engel-Abbildungen der Kunstgeschichte. Jeder von uns hat sie schon einmal gesehen und wenn es auch nur auf einer Plätzchendose oder einer Weihnachtskarte war.

 

Die Bibel ist voll von Engel-Geschichten, die als Boten Gottes dienen und oft Wunder verkünden oder den Menschen zur Hilfe eilen.

In allen Kulturen spielen Engel eine wichtige Rolle im Leben der Menschen und schon lange vor dem Christentum wurde ihnen vertraut.

 

Nach einer Umfrage glaubt etwa jeder zweite Deutsche an seinen Schutzengel.

 

Mögest Du unterwegs die Fußstapfen
des Schutzengels an Deiner Seite spüren.

 

(Irischer Segenswunsch)

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Weltfrieden

Gedenken an das Leid der Menschen in den Weltkriegen.

Der erhoffte Weltfrieden ist nach wie vor in weiter Ferne und bleibt für die Menschheit nur eine unerreichbare Vision.

Kriegsweihnacht 1916

 

Und wenn auch nichts mehr auf Erden wär
und alles freude- und liebeleer:
Es blieben die Sterne in dunkler Nacht,
es blieben die Berge in weißer Pracht,
es blieb' der selige Kindertraum
vom Gabentisch und vom Tannenbaum,
es blieb' Weihnachten!
Wollen alle in Demut trachten,
vor dem schlummerden Jesulein
stille Kinder der Not zu sein.

 

Paul Keller
deutscher Schriftsteller im Jahr 1916
(1873 – 1932)

Ich wünsche uns allen eine friedliche Adventszeit!

Helga

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Barbarazweige

Der 4. Dezember ist der Tag der heiligen Barbara.

 

Nach altem Brauchtum werden an diesem Tag Kirschbaumzweige - die so genannten Barbarazweige - ins Wasser gestellt. Wenn sie am Weihnachtsfest blühen, gilt dies als gutes Omen für das kommende Jahr.

 

Dieser Brauch geht auf das Schicksal der Kaufmannstochter Barbara zurück. Sie lebte im 3. Jahrhundert zur Zeit der Christenverfolgung in Kleinasien und wurde wegen ihres Glaubens, den sie niemals aufgeben wollte, vom eigenen Vater verraten und zum Tode verurteilt. Nach einer alten Sage beträufelte sie kurz vor ihrem Tod einen verdorrten Kirschbaumzweig mit Wasser und der Zweig soll am Tag ihrer Hinrichtung zu blühen begonnen haben.

 

Wie sich die Knospen des Barbarazweiges bis Weihnachten öffnen,
so soll sich auch der Mensch dem kommenden Licht auftun.

 

Johann Georg Fischer
Deutscher Lyriker
(1816 – 1897)

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Kerzenschein

Das Licht

 

In einem Winkel der Welt kauerte verbissen, trotzig und freudlos eine dicke schauerliche Finsternis. Plötzlich erschien in dieser Not ein kleines Licht,

klein, aber ein Licht. Jemand hatte es hingestellt. Es war ganz einfach da

und leuchtete.

 

Einer, der vorüberging, meinte: "Du ständest besser woanders als in diesem abgelegenen Winkel." 

 

"Warum?" fragte das Licht.

"Ich leuchte, weil ich Licht bin, und weil ich leuchte, bin ich Licht.

Ich leuchte nicht, um gesehen zu werden, nein, ich leuchte, weil es mir Freude macht, Licht zu sein."

 

Die düstere Finsternis ging zähneknirschend und wütend gegen das Licht an. Und doch war die ganze große Finsternis machtlos gegen dieses winzige Licht.

 

Heinrich Lhotzky

(1859 – 1930)

Das Licht wurde schon in sehr frühen Kulturen als Symbol des Lebens hoch geschätzt.

 

Licht bedeutet Wärme und wird - im Gegensatz zur Dunkelheit - von uns Menschen sehr positiv empfunden. Kerzen spielen in der Weihnachtszeit eine bedeutende Rolle; sie erzeugen heimelige Stimmung und wer kennt dies nicht: Der Anblick eines leuchtenden Adventskranzes oder Weihnachtsbaumes vermittelt diesen besonderen Zauber.

 

Möge uns immer irgendwo ein Licht bei Dunkelheit leuchten!

Ein lichtvoller Gruß an alle Besucher meiner Webseite!

Helga

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Wunderweiße Nächte

Die Weihnachtszeit ohne Weihnachtsgedichte ... kaum vorstellbar.

Und so zitiere ich zum 2. Advents-Wochenende einen Klassiker von Rainer Maria Rilke.

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Kunsthandwerk

In meiner Region befindet sich vor dem Bürgerhaus in Lohmar-Birk ein prächtiger 2,40 m langer Schwibbogen aus der Partnerstadt Eppendorf/Sachsen. Im Oktober 2003 wurde er aufgestellt.

 

Das weltbekannte Kunsthandwerk aus dem Erzgebirge hat eine lange Tradition und ist nach wie vor sehr gefragt. Als Ende des 16. Jh. die Erzvorkommen nachließen und die Menschen eine neue Erwerbstätigkeit suchten, nutzten sie das reiche Holzvorkommen ihrer Heimat und begannen mit den Schnitzarbeiten.

 

Es entstanden Schwibbögen, Weihnachtspyramiden, Nussknacker, Räuchermänner, Engel und vieles mehr.

 

Erst wenn Weihnachten
im Herzen ist,
liegt Weihnachten
auch in der Luft.

 

William Turner Ellis
US-amerikanischer Politiker
(1845 – 1925)

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Die Sterntaler

 

 

 

 

 

 

Seit Generationen gehören zur Weihnachtszeit die Märchen,

die den Kindern in kuscheliger Nähe vorgelesen werden.

 

Möge die moderne Unterhaltungselektronik das Vorlesen

in den Familien nicht gänzlich zunichtemachen!

 

 

Es war einmal ein kleines Mädchen, dem war Vater und Mutter gestorben, und es war so arm, dass es kein Kämmerchen mehr hatte, darin zu wohnen, und kein Bettchen mehr hatte, darin zu schlafen, und endlich gar nichts mehr als die Kleider auf dem Leib und ein Stückchen Brot in der Hand, das ihm ein mitleidiges Herz geschenkt hatte. Es war aber gut und fromm. Und weil es so von aller Welt verlassen war, ging es im Vertrauen auf den lieben Gott hinaus ins Feld.

 

Da begegnete ihm ein armer Mann, der sprach: "Ach, gib mir etwas zu essen, ich bin so hungrig." Es reichte ihm das ganze Stückchen Brot und sagte: "Gott segne dir's" und ging weiter. Da kam ein Kind, das jammerte und sprach: "Es friert mich so an meinem Kopfe, schenk mir etwas, womit ich ihn bedecken kann." Da tat es seine Mütze ab und gab sie ihm. Und als es noch eine Weile gegangen war, kam wieder ein Kind und hatte kein Leibchen an und fror: da gab es ihm seins; und noch weiter, da bat eins um ein Röcklein, das gab es auch von sich hin. Endlich gelangte es in einen Wald, und es war schon dunkel geworden, da kam noch eins und bat um ein Hemdlein, und das fromme Mädchen dachte: "Es ist dunkle Nacht, da sieht dich niemand, du kannst wohl dein Hemd weggeben" und zog das Hemd ab und gab es auch noch  hin.

 

Und wie es so stand und gar nichts mehr hatte, fielen auf einmal die Sterne vom Himmel, und waren lauter blanke Taler; und ob es gleich sein Hemdlein weggegeben, so hatte es ein neues an, und das war vom allerfeinsten Linnen. Da sammelte es sich die Taler hinein und war reich für sein Lebtag.

 

Brüder Grimm
Jacob (1785 - 1863)
Wilhelm (1786  - 1859)

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Basteln im Advent

Das ausrangierte Buch wird zum Weihnachtsbäumchen!

 

Im Internet gibt es zahllose Seiten, die sich mit diesem Thema befassen und die verschiedensten dekorativen Papier-Objekte darstellen! Auch auf youtube oder in entsprechenden Büchern finden sich hilfreiche Anleitungen.

 

Ein wenig Geduld ist schon erforderlich, um Seite für Seite zu falten. Bei mir hat es Tage gedauert, weil ich einige Pausen einlegte.

Aber irgendwann wurde das Papierbäumchen dann doch fertig, erhielt noch aufgeklebte Strohsterne und darf nun in der Adventszeit

als Dekoration seine Aufgabe erfüllen.

 

Viel Erfolg und Spaß bei der Bastelei wünsche ich Euch, solltet Ihr diesen Versuch starten!

Ein adventlicher Gruß von Helga

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Advent

Es ist die Zeit, die wir in unserer Kultur von Kindesbeinen als besinnlich und heimelig empfinden.

Wir sind aufgewachsen mit Weihnachtsmärkten und festlich geschmückten Wohnräumen,

mit Plätzchen backen im Kreis der Familie und mit Kerzenschein, Nikolaus, Christkind und Weihnachtsbaum.


 Es ist ein ganz besonderer Zauber, der von unseren Sinnen wahrgenommen wird:

Es duftet nach Weihnachten, es schaut feierlich aus, wir hören die vertrauten Weihnachtslieder und wir lassen uns

die Leckereien schmecken. Diese Stimmung wird uns auch als Erwachsene immer begleiten, wenn die Adventszeit beginnt.

Wir geben sie an unsere Kinder und Enkel weiter.


Schon die frühchristlichen Gläubigen bereiteten sich während des Advents (adventus/Ankunft) auf die Geburt Jesus Christus vor.

Aber erst Papst Gregor der Große (540 – 604) setzte die 4 Adventssonntage fest.

Wir gehen in das 1. Advents-Wochenende und zünden eine Kerze an.

Ich wünsche Euch und Euren Lieben freudige vorweihnachtliche Wochen.

Helga

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Christkind-Postamt

 

In Deutschland sind wieder die Christkind-Postämter geöffnet.

Bei uns in NRW heißt eine dieser Adressen:

 

An das Christkind

51777 Engelskirchen

 

Jährlich schreiben Kinder aus aller Welt ihre Briefe und geantwortet wird außer in Deutsch auch in Englisch, Spanisch, Französisch und sogar Chinesisch.

 

2015 landeten rund 130.000 Briefe aus 50 Ländern

im Christkind-Postamt Engelskirchen.

 

 

Ein Dankeschön an die fleißigen Christkind-Helferlein, die diese wunderbare langjährige Tradition weiterhin pflegen!

Die Kinder dieser Welt werden mit leuchtenden Augen die Briefe vom Christkind öffnen und dies ist jede Mühe wert!

 

Und nun hinein in den Endspurt für den 1. Advent; morgen möchte ich mit den Dekorationen fertig werden.

Meine Grüße an Euch!

Helga

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Plätzchen

 Das Christkind backt Plätzchen ... so hören es die Kleinen,

wenn ein intensives Morgen- oder Abendrot zu sehen ist.

 

Perfekt passend in dieser Woche vor dem 1. Advent leuchtet der Himmel in allen Schattierungen!

 

Ich denke, dass ich nun für meinen Plätzchen-Vorrat selbst sorgen muss ... :-)

 Es wird Weihnachten!


Mein ganzes Haus riecht schon nach braunem Kuchen
- versteht sich nach Mutters Rezept –
und ich sitze sozusagen schon seit Wochen

im Scheine des Tannenbaumes.
Ja, wie ich den Nagel meines Daumens besehe,
so ist auch der schon halbwegvergoldet.

 

Theodor Storm
(1817 – 1888)

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