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PC-Baustelle

 

 

 

 

 

 

 

Das Leben ist eine Arbeit, ein Handwerk
und man muss sich Mühe geben, es zu erlernen.

 

Honoré de Balzac
(1799 – 1850) 

 

 

 

 

Mein Webseiten-Anbieter nimmt einige grundlegende Umstellungen vor und auch ich werde sie nun zeitnah übertragen müssen,

damit ich meine Webseite bearbeiten kann.

 

Wie ich im Forum las, führten diese Veränderungen teilweise zu erheblichen Störungen. Ich bin mir deshalb nicht sicher, ob ich mit meinen begrenzten PC-Fähigkeiten alleine zurechtkomme. Falls sich hier in nächster Zeit nichts tut, stecke ich in diesem Problem

und warte auf Hilfe!
 
Eure Blogs werde ich aber weiterhin besuchen und so bleiben wir in Kontakt.

 

Schauen wir einmal, was sich ergibt.
Ich grüße herzlich … Helga
 

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Gedeckter Tisch

Meine Efeu-Pergola bietet den Amseln mit ihren heranreifenden Früchten eine wichtige Nahrungsquelle im Winter.

 

Die Amseldame zieht auch im Efeudickicht mehrfach jährlich ihre Jungen groß.
Sie verlor völlig die Scheu vor meiner Anwesenheit und inzwischen beäugt sie mich nur kurz,
wenn ich vorbeigehe und nascht dann weiter ihre Beeren.

 

 Ich schätze und fördere die Lebendigkeit meines Gartens durch meine zahlreichen Gartengäste.

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Winterschlaf

Blumenhartriegel (Cornus florida) im Herbstlaub
Blumenhartriegel (Cornus florida) im Herbstlaub

Der Gärtner im November

 

Was soll das viele Reden; schon sind alle Anzeichen da, dass sich die Erde, wie man so zu sagen pflegt, zum Winterschlaf niederlegt. Blatt um Blatt gleitet von meinen Birken in schöner und gleichzeitig trauriger Bewegung zur Erde; was geblüht hat, zieht sich in die Erde zurück, von allem, was so üppig spross, bleibt nichts als ein kahler Besen oder ein feuchter Strunk, zusammengeschrumpftes Blattwerk oder ein vertrockneter Stängel zurück, und selbst die Erde riecht modrig nach Verwesung.

 

Was soll das viele Reden; für heuer ist eben Schluss. Chrysantheme, rede dir nichts mehr ein vom Reichtum dieses Lebens; Fingerkraut,

du weißes, verwechsle diese letzte Sonne nicht mit der heiteren Märzsonne. Da hilft nichts mehr, Kinder, die Parade ist vorüber;

legt euch schön nieder zum Winterschlaf.

 

Karel Capek
aus ‚Das Jahr des Gärtners‘
(1890 - 1938)

 

Es ist geschafft;

am Samstag konnte ich bei milden Temperaturen die letzten Herbstarbeiten im Garten erledigen und eine Menge Bioabfall wartet auf die Abfuhr. Nun bleibt nur noch der kleine Rest Laub, der an den Bäumen und Sträuchern hängt.

Diese Blätter werden sich auch bald verabschieden und in der Biotonne landen.

 

Das war’s dann für dieses Jahr; ich werde mich nun anderen Interessen zuwenden … ein gutes Gefühl!

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Der arme Nagel

Ein Nagel saß in einem Stück Holz.
Der war auf seine Gattin sehr stolz.
Die trug eine goldene Haube
und war eine Messingschraube.
Sie war etwas locker und etwas verschraubt,
sowohl in der Liebe, als auch überhaupt.
Sie liebte ein Häkchen und traf sich mit ihm
in einem Astloch. Sie wurden intim.
Kurz, eines Tages entfernten sie sich
und ließen den armen Nagel im Stich.
Der arme Nagel bog sich vor Schmerz.
Noch niemals hatte sein eisernes Herz
so bittere Leiden gekostet.
Bald war er beinah verrostet.
Da aber kehrte sein früheres Glück,
die alte Schraube wieder zurück.
Sie glänzte übers ganze Gesicht.
Ja, alte Liebe, die rostet nicht!


Joachim Ringelnatz
(1883 - 1934)

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Lichtstimmungen

Kannenbäckerland Altenrath, Wahner Heide
Kannenbäckerland Altenrath, Wahner Heide

Ein Herbsttag mit starker Bewölkung und kurzzeitigem Sonnenschein zieht mich zu einer kleinen Wanderung in die Wahner Heide.

Sie präsentiert sich in satten Herbstfarben und entwickelt durch die Lichtstimmungen einen besonderen Zauber. Es scheint wie das letzte Aufleuchten vor dem Winter zu sein.

Schließlich gewinnen die Wolken doch noch Oberhand und Dämmerung senkt sich über die Landschaft. In der Ferne ist das kleine Heidedorf Altenrath erkennbar, das auf eine lange Geschichte zurückblicken kann. Durch Bodenfunde ist belegt, dass diese Ortschaft schon in der Altsteinzeit besiedelt war. Hier florierte in alten Zeiten das Töpferhandwerk und deshalb ist die Wegmarkierung in diesem Gebiet der Wahner Heide mit einem Krug gekennzeichnet. Die Kirche St. Georg wurde Mitte 12. Jh. erbaut.

Das Wetter und meine Laune haben wenig miteinander zu tun.
Ich trage meinen Nebel und Sonnenschein in meinem Inneren.

 

Blaise Pascal
französischer Philosoph und Naturwissenschaftler
(1623 - 1662)

 

Ich nehme diese reizvollen Eindrücke und diese Ruhe mit in mein Zuhause und halte sie noch eine Weile fest ...

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November

Ich hab es gerne drum, wenn Nebel liegt,
es ist so traulich und so heimisch dann auf Erden.

 

Cäsar Otto Hugo Flaischlen
deutscher Schriftsteller
(1864 – 1920)

Der November wird angesichts der zahlreichen Gedenktage auch als Trauermonat bezeichnet.

 

Alte deutsche Namen für November sind Nebelung oder Windmond. Dieser Monat malt mit seinen nebligen Tagen ein schwermütiges Bild und

der Wind fegt die letzten Blätter von den Bäumen. Auch stellt sich eine nasskalte Witterung ein, oft sogar der erste Frost oder Schnee.

 

Für viele Menschen beginnt nun eine belastende Zeit, denn diese Stimmung schlägt ihnen aufs Gemüt. Ich gehöre nicht dazu, denn ich fühle mich auch in der dunklen Jahreszeit wohl und genieße Spaziergänge besonders an nebligen Tagen. Fotos bilden geradezu magische Momente ab, denn Nebel isoliert und die Sicht konzentriert sich auf wenige Details.

 

Macht es Euch gemütlich daheim, wenn sich der November von seiner unfreundlichen Seite zeigt.

Liebe Grüße von Helga

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Martin Luther

Wartburg, Eisenach/Thüringen
Wartburg, Eisenach/Thüringen

Das Foto der Wartburg entstand 2005; es war eine eindrucksvolle Reise auf den Spuren von Martin Luther und Johann Sebastian Bach.

 

Martin Luther war nicht nur der große Reformator, er war ein begabter Musiker und Sänger, spielte Laute, komponierte und dichtete. Er reformierte auch die Musik der Kirche, denn es war ihm sehr wichtig, dass die Gottesdienstbesucher mit ihm gemeinsam singen. Seine bekanntesten Kirchenlieder sind u.a. ‚Ein feste Burg ist unser Gott‘ oder das Weihnachtslied ‚Vom Himmel hoch, da komm ich her‘.
 
Im Jahr 1529 entstand das erste protestantische Gemeindegesangbuch. In evangelischen Gesangsbüchern sind bis zum heutigen Tag zahlreiche von Martin Luther komponierte und gedichtete Musikstücke vertreten.

 

Der diesjährige Reformationstag ist bundesweit einmalig Feiertag. Das 500-jährige Jubiläum der Reformation wird mit einem feierlichen Gottesdienst in der Schlosskirche zu Wittenberg begangen. Hier nahm alles seinen Anfang, als Martin Luther im Jahr 1517 seine

95 Thesen bekannt gab.

 

Dieser Festgottesdienst wird am 31. Oktober um 15.00 Uhr in der ARD live übertragen.
 
Auf meiner Webseite gedenke ich dem mutigen Theologen und großen Reformator des Christentums.

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Ansichten

Der Unterschied zwischen Landschaft und Landschaft ist klein;
doch groß ist der Unterschied zwischen den Betrachtern.

 

Ralph Waldo Emerson
US-amerikanischer Philosoph und Schriftsteller
(1803 – 1882)

 

Jede Landschaft hat ihre eigene, besondere Seele, wie ein Mensch, dem du gegenüber lebst.

 

Christian Morgenstern
deutscher Schriftsteller
(1871 - 1914)

 

Ich liebe die schönen Landschaften.

Sie bringen manchmal auf meine Seele denselben Eindruck hervor wie der Bogen eines Künstlers auf einer klangvollen Geige.

 

Henri Stendhal
französischer Schriftsteller
(1783 – 1842)

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Dämmerstunde

Dämmrung senkte sich von oben,

schon ist alle Nähe fern;

doch zuerst emporgehoben

holden Lichts der Abendstern!

 

Alles schwankt ins Ungewisse,

Nebel schleichen in die Höh’;

schwarzvertiefte Finsternisse

widerspiegelnd ruht der See.

 

 Johann Wolfgang von Goethe

(1749 - 1832)

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Herbstspaziergang

Burggraben Burg Wissem, Troisdorf
Burggraben Burg Wissem, Troisdorf

Es waren goldige Oktobertage vom Feinsten und nun darf es auch wieder etwas regnen.

Das bringt Zeit für eine Ruhepause und Sortierung der Fotos!

 

Mein Herbstspaziergang im Park an der Burg Wissem bietet malerische Motive. Alte Bäume zeigen ihre volle Farbenpracht

und lassen das Sonnenlicht diffus durch das Blätterdach strahlen. Der Duft von Moos und feuchter Erde, raschelndes Laub

unter den Füßen … dies alles vermittelt eine beeindruckende herbstliche Atmosphäre. Ein Moment für alle Sinne!

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