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Der Augenblick

Ein sonniger Januartag
Ein sonniger Januartag

Werd ich zum Augenblicke sagen:
Verweile doch! du bist so schön!
Dann magst du mich in Fesseln schlagen,
dann will ich gern zugrunde gehn!

 

Johann Wolfgang von Goethe
(1749 - 1832)
aus: Faust

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Die Rose im Winter

Januar 2018
Januar 2018

Ein Rosenstock in meinem Garten treibt unverzagt einen Zweig und öffnet seine Blüten im Winter;

die milden Temperaturen ohne Frost machen es möglich!

 

Der Orkan ‚Friederike‘ zog gestern von West nach Ost über Deutschland hinweg und schlug eine Schneise der Verwüstung.

Es ist so traurig, dass auch Menschenleben zu beklagen sind!

 

Heute begutachtete ich Haus und Garten und es ist kein Schaden entstanden; dankbares Durchatmen!

So griff ich nur zum Besen und mehr war nicht zu tun; nicht der Rede wert!

 

Ich hoffe doch sehr, dass auch bei Euch kein Schaden entstanden ist!

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Der Michaelsberg

Siegburg, Südseite der ehemaligen Abtei Michaelsberg (Mai 2012)
Siegburg, Südseite der ehemaligen Abtei Michaelsberg (Mai 2012)

In der Kreisstadt Siegburg ragt der Michaelsberg weithin sichtbar empor: 118,46 m ü. NHN.

Es handelt sich ursprünglich um einen erloschenen Vulkankegel aus basaltischem Tuffgestein und reiht sich ein in die Vulkane von

Eifel und Siebengebirge.

 

Der Kölner Erzbischof Anno II ließ im Jahr 1064 dort oben ein Benediktinerkloster bauen und stellte die Stadt unter den Schutz von Erzengel Michael. Der Berg erhielt den Namen Michaelsberg und ist seitdem das Wahrzeichen von Siegburg.

 

Die Abtei wurde aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen, die letzten Benediktinermönche verabschiedeten sich im Jahr 2011.

Patres der Ordensgemeinschaft der Unbeschuhten Karmeliten zogen ein und das Katholisch-Soziale Institut nahm in einem großen Neubau seine Arbeit auf; im Mai 2017 war Eröffnung. 

Siegburg, Ostseite der ehemaligen Abtei Michaelsberg (Januar 2018)
Siegburg, Ostseite der ehemaligen Abtei Michaelsberg (Januar 2018)

Am vergangenen Sonntag nutzte ich das sonnige Wetter und machte mich auf den Weg, um die fortschreitenden Arbeiten auf dem Berg zu fotografieren.

 

Es hat sich sehr viel getan!

 

Die Rodungen sind in vollem Gange und der Hang der Ostseite zeigt einen freien Blick auf den historischen Gebäudekomplex. Neupflanzungen von niedrigen Bäumen sind geplant und die Erneuerung der historischen Wege und Gartenanlagen gehören auch zum Konzept.

 

Die Mauern und instabilen Hänge werden gesichert,

die Grünflächenbearbeitung schreitet voran.
 

 

Der Michaelsberg war vormals von einem sehr hohen Baumbestand umgeben, der sich in einem Wildwuchs rundum breit machte. Gesteinsbrocken lösten sich und Wege mussten aus Sicherheitsgründen gesperrt werden, marode Bäume drohten umzustürzen.

Ich bin sehr angetan von diesen Maßnahmen und wenn alles fertig ist und sich die Neuanpflanzungen entwickelt haben, wird dieser Berg mit seinen Grünflächen mitten in der Stadt ein gepflegter Anziehungspunkt; ein historischer Kulturort bleibt erhalten.

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