Die Erle

Die Blütenstände der Erle werden Kätzchen genannt.

Nur aus den weiblichen kleinen Blütenständen entwickeln sich die verholzten, dekorativen Erlenzapfen.


Erlen benötigen feuchte, sumpfige Böden und stehen deshalb oft an Gewässern und Mooren. Das brachte ihnen in zurückliegenden Jahrhunderten den Ruf des unheilvollen Baumes ein. Unsere Ahnen fürchteten im Umfeld der Erle Moorgeister und Hexen.


Noch eine weitere Besonderheit machte Angst: Die Erle ‚blutet‘, wenn ihr frisches Holz geschnitten wird.

Und so bemalten sich keltische Krieger mit diesem roten Rindenfarbstoff, um furchterregend zu wirken.

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Kommentare: 1
  • #1

    menzeline (Freitag, 30 Oktober 2015 09:35)

    Wenn ich das richtig sehe, sind das genau die Erlenzapfen, die ich in einem meiner Bilder verarbeitet habe. Sie sind zwar kleiner aber vom Aussehen könnten sie es sein.
    Danke das du dieses Foto hier gezeigt hast, so weiß ich jetzt endlich was ich da in meinem Bild verarbeitet habe.