Die Lavendelheide

Als ich die Lavendelheide (Pieris) pflanzte, war sie ein kleiner Zwergstrauch. Es dauerte Jahre, bis sie sich entwickelte und inzwischen ist sie mir über den Kopf gewachsen. Meine Wahl fiel auf Pieris japonica, weil es die robusteste Sorte sein soll und weniger frostempfindlich ist. Das hat sich in meinem Garten bewährt.


Schattenglöckchen wird sie auch genannt, denn der Strauch kommt auch im Schatten zurecht. Die Blüte beginnt schon im März und zeigt im April die volle Schönheit. Momentan summt es gewaltig im Strauch; besonders Hummeln fliegen emsig.


Eine sehr dekorative Besonderheit sind die feuerroten Blattaustriebe, die sich bis zum Sommer grün färben. Das gibt der Lavendelheide eine wochenlange lebendige Wirkung von unterschiedlichen Farbnuancen.


Zu erwähnen wäre noch, dass keinerlei Mineraldünger gegeben werden darf. Ich streue immer üppig Rindenmulch auf den Wurzelbereich; ähnlich wie bei Rhododendron. Damit steht dann nichts mehr im Wege und die Pieris japonica erfreut rund ums Jahr mit immergrünen Blättern, weißen Blüten und einem schönen Wuchs.

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Kommentare: 1
  • #1

    menzeline (Mittwoch, 13 April 2016 08:01)

    Liebe Helga,
    was man bei dir alles lernen kann. Diese Lavendelheide habe ich hier in Langen auch schon öfter gesehen, aber mir war gar nicht klar dass dies eine Lavendelheide ist.
    So einen großen Busch wie du ihn in deinem Garten hast, so einen habe ich noch nie gesehen. Die, die ich gesehen habe, waren alle recht klein gewesen.
    Liebe Mittwochsgrüße von
    menzeline