Stachelige Heilpflanze

Die Wilde Karde wird oft als Distel bezeichnet, aber sie gehört zur Pflanzenfamilie der Geißblattgewächse. Die kleinen rosafarbenen Blüten werden ringartig um die eiförmigen Blütenstände angelegt; Insekten sind fleißige Besucher. Im Winter bietet die stabile Trockenpflanze den Vögeln reichlich Samenfutter.

 

Es ist eine Heilpflanze, die das Immunsystem stärkt und ganz speziell als Begleit-Therapie gegen Borreliose eingesetzt wird. Weber nutzten in früheren Zeiten die stacheligen Köpfe der Karde zum Bürsten von Wolle; dieser Vorgang wird heutzutage von Kardier-Maschinen übernommen.

 

Der Gemeine Rosenkäfer zeigt seine schillernd glänzendgrüne Oberseite mit den typischen schmalen weißen Flecken. Er hält sich sowohl in Gebüschen, Wiesen als auch in Gärten auf und gehört zur Familie der Blatthornkäfer. Auch Perlmuttfalter und Dickkopffalter fliegen die Karde immer wieder an.

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Kommentare: 5
  • #1

    menzeline (Mittwoch, 22 Juni 2016 07:49)

    Schöne Fotos von der Wilde Karde, die bei mir auch immer als Distel bezeichnet wird.
    Die Fotos mit den beiden Faltern finde ich wieder ganz besonders gelungen.
    Ich wünsche dir einen schönen Mittwoch und sende dir
    liebe Grüße
    menzeline

  • #2

    Agnes (Mittwoch, 22 Juni 2016 13:59)

    Wunderschöne Foto, und jetzt weiß ich auch, dass das keine Distel ist.
    Bei Flickr werden diese Pflanzen immer (oder oft) als Distel bezeichnet, und ich habe immer geglaubt das sei richtig.
    Die Blüte mit dem Schmetterling gefällt mir besonders.
    Herzliche Grüße
    Agnes

  • #3

    Werner H. (Samstag, 25 Juni 2016 21:57)

    Hallo liebe Helga.
    Die stachlige Schönheit ist mir auch schon früher aufgefallen mit den interessanten violetten Blüten.
    Ich konnte sie letztes Jahr auf der Bergehalde Hohenwart in NRW Herten ausgiebig fotografieren.
    Viele Insekten wie Schmetterlinge und Wildbienen und Hummel fliegen die Pflanze an,
    um sich an den Nektar mit ihrem langen Rüssel an der Pflanze gütig zu tun.
    So ist man doch immer wieder erstaunt das viele Pflanzen auch zu Heilzwecken genutzt wird, so auch die Karde, wie Du es ja auch schon geschrieben hast.
    Auch wird vergessen, oder besser gesagt, wir die in einen hochtechnisierten Zeitalter geboren Menschen ist nicht mehr bewusst, das viel Pflanzen dem Menschen schon in der frühen nicht technischen Vergangenheit, sehr dienlich waren, so wie Du es beschrieben hast.
    Liebe Grüße von Werner.

  • #4

    Morgentau (Sonntag, 26 Juni 2016 09:36)

    Hier lerne ich noch hinzu und bedanke mich für die Informationen, liebe Helga. Natürlich auch für die schönen Fotos dazu.

    Es ist immer wieder erstaunlich, welch enorme Heilkräfte in diesen beeindruckenden Pflanzen stecken. Das ist die Welt, die ich liebe.

    Ein lieber Sonntagsgruß,
    Andrea

  • #5

    Marlies (Mittwoch, 13 Juli 2016 14:05)

    Ich hätte diese Pflanze auch als Diestel laufen lassen.
    Wunderschön das Foto mit dem Schmetterling.
    An diesen Fotos kann man sich nur erfreuen, denn so nah habe ich "meine " Distel noch nie gesehen.
    Herrlich, danke, Gruß Marlies