Weißer Winter

Man lässt den Winter sich noch gefallen.
Man glaubt, sich freier auszubreiten,
wenn die Bäume so geisterhaft,
so durchsichtig vor uns stehen.
Sie sind nicht, aber sie decken auch nichts zu.

 

Johann Wolfgang von Goethe
(1749 - 1832)

Da sich hier im Rheinland selten eine verschneite Landschaft zeigt, nutzte ich in den zurückliegenden Jahren die spärlichen Möglichkeiten und war intensiv mit der Kamera unterwegs. Besonders der Schneewinter 2010 brachte Foto-Motive zuhauf.

 

Wieder einmal greife ich darauf zurück und zeige Euch eine kleine Auswahl, denn diese Bilder sollen nicht verborgen bis zum

Sankt-Nimmerleins-Tag in meinen Foto-Ordnern schlummern.

 

Nun deutet sich zum Jahreswechsel eine Kaltfront an und vielleicht könnte sich im neuen Jahr wieder einmal ein Schneeflöckchen

in unsere Region verirren. Schauen wir einmal …

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Kommentare: 2
  • #1

    Ingrid (Freitag, 30 Dezember 2016 11:07)

    Ich finde immer, im blattlosen Winter zeigen die Bäume ihre filigrane und jeweils typische Gestalt. Hier sieht es durch den nächtlichen Reif etwas winterlich weiß aus, aber ich kann mich mit der Kälte einfach nicht anfreunden. Schön sind sie, deine Baumgestalten.
    Ich wünsche dir ein sanftes Hinübergleiten ins Neue Jahr, Ingrid

  • #2

    Marlies (Samstag, 31 Dezember 2016 16:29)

    Ein wunderschönes Gedicht von Goethe.
    Eigentlich stellt man sich Weihnachten immer mit Schnee vor. Aber mit der Zeit hat sich das auch verändert, wie so vieles auf der Welt.
    Aber wenn wir dem Wetterbericht glauben können, steht der Schnee vor der Türe und bringt uns doch noch den erwünschten Schnee. Ich mag Schnee auch, aber nur in den Bergen, auf der Straße muss er nicht sein. Aber wenn sich da jeder was wünschen könnte, wär ein schönes Durcheinander.
    Ich grüße Dich - und für Dich - kein Schnee auf dem Gehweg vor Deinem Haus.
    Marlies