Vorratshaltung

 

 

 

 

Kleiner Vorrat ist bald aufgebraucht

 

Deutsches Sprichwort

Das Eichhörnchen hält keinen Winterschlaf und auch in seinem Kobel hortet es keine Nahrung. Und deshalb sorgt es mit größter Emsigkeit für einen üppigen Wintervorrat schon im zeitigen Herbst. Weitverstreut legt das Eichhörnchen Depots an, prägt sich aber

diese Stellen nicht ein und findet sie nur durch seinen Geruchssinn wieder; viele bleiben aber auch unentdeckt.

 

Es ist zu schön, diese possierlichen Tierchen bei der Arbeit zu beobachten. Besonders in den Morgenstunden sind sie sehr aktiv. Das Schema bleibt immer gleich: In rasender Geschwindigkeit Loch buddeln, Nuss hineinlegen und mit den Vorderfüßen zuscharren und einstampfen. 

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Kommentare: 8
  • #1

    Anna-Lena (Freitag, 15 September 2017 08:06)

    Was für ein überaus niedlicher und schlauer Geselle, der dir da vor die Kamera gelaufen ist. Allerliebst!

    Hab einen feinen Tag und sei herzlich gegrüßt,
    Anna-Lena

  • #2

    Quer (Freitag, 15 September 2017 20:40)

    Einfach grossartig, wie du den flinken, kleinen Kerl so scharf aufs Bild bringen konntest. Ich bin begeistert.
    Möge er den Winter ohne Probleme überstehen!

    Mit lieben Abendgrüssen,
    Brigitte

  • #3

    Morgentau (Samstag, 16 September 2017 10:39)

    Ich liebe sie auch, diese putzigen und eifrigen Eichelnsammler. Schlimm nur, wenn sie im Eifer über die Straße rennen. In diesen Tagen sieht man so viele dort liegen, das gibt mir jedes Mal einen schmerzhaften Stich im Herzen.

    Hab ein schönes Wochenende, liebe Helga,
    viele liebe Grüße,
    Andrea

  • #4

    Roswitha (Samstag, 16 September 2017 15:39)

    Und somit entstehen wieder neue Bäume in Wald und Flur. :)

  • #5

    Werner.H. (Sonntag, 17 September 2017 22:42)

    Die lustigen und flinken Gesellen besuchen uns schon jahrelang auf unserer Terrasse und Garten.
    Die Nüsse, die als Leckerbissen von Nachbarn angeboten werden, werden jetzt wieder eifrig auch in unsere Blumentöpfe vergraben.
    Jeden Tag verzaubern Sie uns mit ihren putzigen herumstöbern und erschnüffeln sämtliche Nüsse.
    Frühmorgens finden wir Sie meistens im Vogelhäuschen wieder, um dort nach Sonnenblumenkernen Ausschau zu halten.
    Wir und unsere Nachbarn würden sie sehr vermissen, wenn sie nicht mehr vorbeischauen würden.
    Liebe Grüßle von Werner.

  • #6

    Marlies (Montag, 18 September 2017 19:50)

    Diese kleinen Tierchen hab ich schon viel auf dem Friedhof bewundert. Emsig laufen sie die Bäume rauf und runter - aber leider habe ich noch nie eins so richtig nah fotografieren können.
    Aber da Du diese tollen Fotos machst, kann ich sie hier noch mal genau bewundern.
    Danke, Helga, und noch eine schöne Woche. Gruß Marlies

  • #7

    Frau Sonnenhut (Donnerstag, 21 September 2017)

    Das Foto ist ja ein richtiger Glückstreffer. Bei uns sind sie auch oft zu Besuch, aber da ist nie die Kamera zur Hand. Erst gestern habe ich eins auf unserem unteren Grundstück gesehen wie es quer über die Wiese zum Walnussbaum hoppelte. Da werden die wenigen Nüsse, die der Baum dieses Jahr mit Mühe und Not hervorgebracht hat bald Geschichte sein.
    In unserem Garten gehen viele Nüsse auf, die die putzigen Kerlchen nicht aufgespürt haben. Einmal habe ich eine Clematis arg lädiert, weil ich versucht habe das inzwischen aufgegangene Bäumchen aus dem Wurzelwerk herauszubekommen. Sie nimmt es mir immer noch übel. Aber die braunen Fellträger sind hier trotzdem willkommen *zwinker*.

    ♥ ♡ ♥ ♡ ♥ ♡ ♥
    Herzlich grüßt
    Uschi

  • #8

    Agnes (Freitag, 06 Oktober 2017 19:54)

    So ein possierliches Tierchen, und so schön im Bild festgehalten.
    Ich mag sie auch gerne die kleinen Nager.
    Früher hatten die Leute (jedenfalls hier) sehr oft ein Eichhörnchen in einen Käfig am Haus, ich habe die als Kind immer gerne angesehen und bewundert. Aber sie taten mir auch sehr leid so hinter Gittern zu leben.
    Ich kenne allerdings auch Leute die diese Tierchen gar nicht mögen, weil sie im Frühling an Vogelnester gehen und sich dort an den Eiern bedienen, aber so ist das Leben in der Natur, "fressen und gefressen werden".
    LG
    Agnes