November

Ich hab es gerne drum, wenn Nebel liegt,
es ist so traulich und so heimisch dann auf Erden.

 

Cäsar Otto Hugo Flaischlen
deutscher Schriftsteller
(1864 – 1920)

Der November wird angesichts der zahlreichen Gedenktage auch als Trauermonat bezeichnet.

 

Alte deutsche Namen für November sind Nebelung oder Windmond. Dieser Monat malt mit seinen nebligen Tagen ein schwermütiges Bild und

der Wind fegt die letzten Blätter von den Bäumen. Auch stellt sich eine nasskalte Witterung ein, oft sogar der erste Frost oder Schnee.

 

Für viele Menschen beginnt nun eine belastende Zeit, denn diese Stimmung schlägt ihnen aufs Gemüt. Ich gehöre nicht dazu, denn ich fühle mich auch in der dunklen Jahreszeit wohl und genieße Spaziergänge besonders an nebligen Tagen. Fotos bilden geradezu magische Momente ab, denn Nebel isoliert und die Sicht konzentriert sich auf wenige Details.

 

Macht es Euch gemütlich daheim, wenn sich der November von seiner unfreundlichen Seite zeigt.

Liebe Grüße von Helga

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Kommentare: 7
  • #1

    Quer (Mittwoch, 01 November 2017 07:08)

    Hab Dank, Helga, dass du uns den November in Bild und Text näher bringst und auch seine Schönheiten hervorhebst.
    Ich mag diesen stillen und etwas melancholischen Monat auch. Und die Nebelstimmungen sind manchmal fast schon magisch - es sei denn, man ist mit dem Auto unterwegs...
    Lieben Gruss zum 1. des Monats,
    Brigitte

  • #2

    Morgentau (Mittwoch, 01 November 2017 09:42)

    Mir gefallen deine Gedanken zum November, liebe Helga.

    Ja, so ähnlich sehe ich es auch. Es liegt an uns, seine Gaben ins rechte Licht zu rücken oder uns halt gerade von seiner ganz speziell mystisch-geheimnisvollen Art verzaubern zu lassen.

    Ein lieber Gruß zu dir,
    Andrea

  • #3

    Anna-Lena (Mittwoch, 01 November 2017 11:55)

    Ich lasse mich auch nicht runterziehen, wenn der Monat grau und düster ist. Er stimmt und auf das Jahresende ein und macht uns still und auch nachdenklich.
    Heute ist ein typisches Novembernebelgrauwetter und ich gehe gegen 16 Uhr mit meiner Mutter zum Friedhof, ein Licht auf dem Grab meines Vaters anzünden.
    Als wir noch in NRW wohnten, fand ich es immer wahnsinnig schön, die vielen Lichter auf dem kath. Friedhof zu sehen, wo alle Verwandten der väterlichen Linie liegen.

    Nehmen wir den Monat als das, was er ist und genießen wir ihn.

    Liebe Grüße zu dir,
    Anna-Lena

  • #4

    Agnes (Samstag, 04 November 2017 17:28)

    Ich gehöre auch nicht zu den Menschen die im November depressiv werden.
    Natürlich mochte ich das Leuchten des goldenen Oktobers lieber, aber es kann ja nicht immer Herbst sein.
    An die kalten Wintertage mag ich allerdings noch nicht denken, die mag ich nicht so sehr, aber die heißen Sommertage mag ich auch nicht.
    Um den "düsteren" November aufzuhellen zünden wir ab jetzt wieder Kerzen an, im Sommer gefällt mir das nicht so sehr. Dazu mit einem heißen Getränk und einer Wolldecke in der Couch sitzen und lesen, dem kann ich dann doch wieder etwas abgewinnen.
    Machen wir doch das beste aus dem November.
    LG
    Agnes

  • #5

    Archibald (Montag, 06 November 2017 01:44)

    Fast wie eine Filmkulisse ... und doch real.
    Was zeigt uns die Natur doch wunderbare Stimmungen, wenn wir nur hinschauen!

  • #6

    Marlies (Samstag, 11 November 2017 11:43)

    November - welch ein trüber Monat.
    Doch Deine Fotos können sogar solche Monate als SCHÖN hinstellen. Bei Nebel und der frühen Dunkelheit genieße ich bei Kerzenlicht und Tee einen gemütlichen Abend. Auch holte ich meine noch nicht fertig gestellten Handarbeiten raus und hoffe doch, ich komme wieder ein Stück weiter.
    Ich danke Dir, Gruß Marlies

  • #7

    Roswitha (Sonntag, 12 November 2017 00:10)

    Mir schlägt diese düstere Jahreszeit oft aufs Gemüt. Doch deine Fotos sind sehr stimmungsvoll. Da kann man mal sehen, wie schön doch der November sein kann.